Winterweide

Ganzjährige Weidehaltung war in früheren Zeiten ein gewohnter Anblick, die aber im Laufe der Zeit zugunsten der Stallhaltung eingeschränkt wurde. Die Weide ist eine der ursprünglichsten  Formen der Grünlandnutzung und Winterbeweidung stellt eine durchaus artgerechte Haltungsform für Rinder, Pferde und Schafe dar.

Die Tiere stellen sich naturgemäß mit der Ausbildung eines Winterpelzes mit dichterem Unterfutter auf den Temperaturwechsel ein. Die Befürchtung, dass die Tiere erfrieren könnten, ist unbegründet. Viele Tierhalter berichten sogar, dass sie ihre Tiere bei morgendlich frostigen Temperaturen oftmals nicht in der Hütte, sondern draußen auf der Weidefläche antreffen. Wichtig ist, dass das Zufutter trocken ist und dass den Tieren ein Unterstand oder eine Hütte zur Verfügung steht. Ebenfalls muss ein freier Zugang zu Trinkwasser gegeben sein, Wasserbottiche oder Thermofässer eignen sich hier.

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