Ökolandbau Modellregion Nordhessen

Die hessische Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Ökolandbau zu stärken und dazu einen Ökoaktionsplan entwickelt. Teil dieses Planes ist die Auswahl von Modellregionen, in denen vor Ort der Ökolandbau in den Bereichen Produktion, Vermarktung und Bildung durch verschiedene Initiativen weiterentwickelt werden soll.

Im Norden haben sich 2015 der Landkreis Kassel und der Werra-Meißner-Kreis zur Modellregion Nordhessen zusammengeschlossen. Die Universität Kassel verbindet mit ihrem Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen und mit ihrem Versuchsbetrieb in Frankenhausen bei Kassel beide Landkreise. Die beiden ländlichen Regionen ähneln sich: Die Naturparks Meißner-Kaufunger-Wald und Habichtswald sowie der Reinhardswald prägen das Landschaftsbild – und sie haben historisch bedingt einen hohen Anteil an kleinteiligen landwirtschaftlichen Flächen.

Ökobetriebe bewirtschaften im Kreis Kassel – überwiegend im Ackerbau – etwa 6 % der landwirtschaftlichen Fläche, im vom Grünland geprägten Werra-Meißner-Kreis sind es 9 %. Um den Ökolandbau in der ganzen Region zu stärken, fördern das „Zentrum für Ökologische Landwirtschaft e.V.“, der Werra-Meißner-Kreis und der Landkreis Kassel als Antragsteller gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Unterstützern das Projekt.

Weitere Ökomodellregionen in Hessen sind der Wetteraukreis und der Landkreis Fulda.

Aufgabenbereiche der Modellregion Ökolandbau Nordhessen:

• Grünlandbewirtschaftung

• Öko aus der Region für die Region

• Bildungsangebote + Öffentlichkeitsarbeit

• Umstellung auf Ökolandbau

• Vernetzung von Öko-Erzeugern, Öko-Verarbeitern und Verbrauchern

Projektbüro Witzenhausen

Sabine Marten
Koordinatorin

Nordbahnhofstraße 1a
37213 Witzenhausen

Tel 05542 98 1586
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Mobil 0175 8048 712
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