Von Hirschen und Disteln

In den abgelegenen Waldtälern bei Gut Fahrenbach hatte das Rotwild den Anbau von Getreide wegen Wildschaden unmöglich gemacht. Was tun? Die Fahrenbacher Bauern kamen auf eine - kratzige - Idee.

Mariendistel (www.pixabay.de)

Der Plan: Distelanbau. Die Mariendistel wird nämlich von den Hirschen verschmäht. Warum also nicht Disteln säen und kultivieren? Aus den Samen wird ein wertvolles Speiseöl gewonnen, daß sogar medizinisch wirksam ist. Es wirkt entgiftend auf die Leber.

Seit zwei Jahren werden nun auf Gut Fahrenbach Mariendisteln angebaut, immerhin auf rund 5 Hektar Fläche. Die Hirsche lassen die kratzigen Pflanzen links liegen.

Heike Dittmar von der Lichtquell Ölmühle (samstags auf dem Eschweger Wochenmarkt) presst aus den Distelsamen Mariendistelöl, das es auch im Hofladen von Gut Fahrenbach zu kaufen gibt.

P.S.: hier gehts zu einem netten Kurzfilm über Gut Fahrenbach