Üblicherweise stellen die Landwirte im Frühjahr ihre Felder mit Sommer-Gerste, Hafer, Mais und Zucker-Rüben aus. Dieses Jahr wird es in einigen Gemarkungen deutlich vielfältiger.
Der Anbau von Sojabohnen wird sich dieses Jahr auf über 24 Hektar ausdehnen. 4 Landwirte bestellen in diesen Tagen Flächen im Werratal, von Heldra bis Niederdünzebach, mit Sojabohnen. Seit 2 Jahren experimentiert bereits der Betrieb Feußner mit den wärmebedürftigen Bohnen, die zur Fütterung der Legehennen genutzt werden sollen.
Bei Frieda werden Versuchsfelder mit unterschiedlichen Sorten angelegt. Dafür ist Tom Raasch vom Ingenieurbüro IGLU verantwortlich, der Landwirte im Werratal im Hinblick auf Grundwasserschutz berät. Die Sojabohne ist dafür bestens geeignet.
Zusammen mit Thomas Krüger, dem Vorsitzenden des Imkervereins Eschwege ist außerdem ist geplant, eine mögliche Ertragssteigerung durch Bienen im Experiment zu untersuchen. Imker Appel aus Frieda wird dazu Bienen aus dem Immengarten des Imkervereins Eschwege an das Versuchsfeld nach Frieda verlegen. Bei einem Feldtag Sojabohnenanbau am 19. Juli in Frieda sollen dann erste Ergebnisse vorgestellt werden. Vielleicht wird es auch gelingen, einen Honig mit Schwerpunkt Sojablüte am Versuchsfeld zu imkern.
